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Tag 17- Die Fähre

Nach langem Hadern hab ich doch die Fähre als Abkürzung von den Lofoten zum Norwegischen Festland genutzt. So sparte ich mir eine längere Umfahrt zurück über Narvik von einem Tag ein. Zudem hätte ich auch auf der umfahrenden Strecke für ein Teilstück die Fähre nutzen müssen, ausser ich wäre über Schweden ausgewichen, was ich aber nicht mochte. Das „Festland“ erwartete mich mit einem Eiskanal als Straße, der zum Glück bei den steilsten Passagen gesplittet war.

Byebye Lofoten

Hallo norwegisches Hauptland

Übernachtet hab ich in einem 100jährigen Hotel aus Holz, das aus der IKEA-Werbung stammen könnte. Nur die Reception war seltsam besetzt: beim Einchecken klingelte ich Minutenlang, bis ein Junger auftauchte, der mit Händen und Füssen zu verstehen gab, dass er auch nicht mehr wisse. Nach langen Telefonaten mit ?? händigte er mir dann Schlüssel für ein Zimmer aus. Müde liess ich mich ins Bett fallen.

Erlkönig: Bereits zweimal auf der Reise sind mir Erlkönige über den Weg gefahren. Das erste Mal in Finnland. Es sah mit meinen wenigen Kenntnissen über aktuelle Autos im Hinterkopf am ehesten nach einem Volvo aus. Der Wagen war alleine unterwegs. Das zweite Mal war viel spektakulärer. Auf den Lofoten kam mir ein ganzer Tross von ca 15 Wagen entgegen. Angeführt wurde die Kolonne von mehreren Rennwagen, bei welchen ich mich wunderte, dass sie auf den welligen und unebenen Strassen nicht mit dem Boden aufschlugen. In der Mitte fuhren die drei Erlkönige. Abgeschlossen wurde die Kolonne von einigen Van’s. Die Vorbeifahrt des ganzen Trosses geschah so rasch, dass ich keine Aussage über die Automarke zu machen wage.

Wetter: 0 bis – 6 Grad, wolkig, in leichten Schneefall übergehend

Strecke:

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