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Tag 13: Auf nach Tromsø

Das Hotel entpuppte sich als als wahre Trouvaille in Sandtorgholmen. Es bestand aus einem alten Herrschaftshaus und einem Umschlags- und Lagergebäude. Früher wurden die Waren per Schiff über das Fjord angeliefert und hier für die umliegenden Dörfer weiter transportiert. Offenbar liess sich damit Geld verdienen. Die Gebäude waren gefüllt mit alten Werkzeugen, Bildern und Möbeln. Der Koch, Receptionist, Zimmermädchen und Gästeunterhalter in einem, zauberte eine leckere norwegische Version des Bacalao. Es war deliziös.

Am Morgen durfte ich seinen Lieblingsbrunost probieren, der tatsächlich angenehm im Geschmack war, obwohl ich echten Käse deutlich bevorzuge.

Früherer Umschlagplatz vom Meer im geschützten Fjord auf das Land und umgekehrt.
On the road again.

In wenigen Tagen wird die Polarnacht in Tromsø wieder Vergangenheit sein, die Sonne wird wieder über den Horizont aufgehen. Ich geniesse die langanhaltende Morgendämmerung, die unmittelbar in die Abenddämmerung übergeht.

Traditionell in Tromsø besteige ich den Heisen auf das Fjell (Bähnli auf den Uezgi). Doch der starke Wind verunmöglichte eine Fahrt. Zudem sind sämtliche Flächen oben arg vereist. Vor wenigen Tagen seien 2 Franzosen auf der Eisfläche ausgerutscht und zum Glück lebend mit ein paar Blessuren gerettet worden.

So bereite ich mich auf die Nordlichter vor… Noch etwas Unterhaltung dazu.: Sind Polarlichter gefährlich?

Wetter:

Windig, -9 bis 2 Grad, leicht bis stark bewölkt

6 Kommentare

  1. Herr Ärmel Herr Ärmel

    Welch wunderbare Wolkengebilde Dich auf der Weiterreise begleiten!

    Verantwortlich für die Kontrolle der Wolken war – zumindest nach einer Erzählung der Maori – der Geist des Regens, Te Iho-ragni. Er und der Geist des Windes, Huru-te-arangi, sollen Liebende geworden sein. Ihre zwölf Nachkommen waren die Schnee- und Frostkinder.
    Darf ich vorstellen: Huka-puhi, Huka-rere, Huka-papa, Huka-taraapunga, Huka-waitara, Huka-waitao, Huka-puwhenua, Huka-punehunehu, Huko-pawhati, Huka-rangaranga, Huka-koropuko und Huka-teremoana.

    In der Maori-Sprache ist das Wort „huka“ immer noch Bestandteil einer Reihe zusammengesetzter Wörter für kalte Bedingungen wie huka-rere (Schnee), huka-papa (Eis, Frost) und huka-waitara (Hagel).

    • villadurchzug villadurchzug

      Soviel Hukas: Huka-papa: warum ist der Papa eisig oder frostig?

        • villadurchzug villadurchzug

          Langsam diffus konfus genehmige ich mir Obacht, ein Ren zum zNacht.

  2. Zäsi Zäsi

    Lieber Thomas
    Beeindruckend. Zeigt einmal mehr, welche imposanten Bilder die Natur abseits der Saison auch bietet. Man sollte es öfter tun… Aber einmal pro Jahr finde ich ja schon toll. Weiterhin gute und sichere Fahrt!
    Zäsi

    • villadurchzug villadurchzug

      Warum in die Ferne schweifen, das Schöne liegt so nah, wobei dies hier mit der Nähe sehr relativ ist. Danke für deine Wünsche, morgen wende ich Tromsø den Rücken zu und strome weiter.

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