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Tag 15: Helsinki

Die Grenzpolizei nach dem Ausschiffen von der Fähre nahm mich fürsorglich in Empfang, quetschte mich über meine Reisepläne und Beweggründe vortrefflich aus. Die Grenzschützerin brauchte ihre Zeit, bis ich hier vertrauenswürdig erschien. Der Drogenschnüffelhund, ein schwarzer Labradorhund stürmte das Auto, legte sich auf meinen Schoss und schleckte meine Hände ab. Ich erstarrte ein wenig, da ich Hunde im Allgemeinen nicht unbedingt zu meinen Freunden zähle (mit Ausnahmen). Das Essen der letzten Salami auf der Fähre verschuf mir vermutlich die geleckten Hände des Hundes. Beim Anblick des gesamten Hausrates im Trunk des Wagens verzichtete die Grenzpolizistin dann auf eine eingehendere Kontrolle.

Als Gast bei Sari und Atte besuchten wir das Wohnmuseum von Mannerheim, einem wichtigen politischen und militärischen Führer Finnlands.

Mannerheims militärische Expedition gegen Osten durch Asien

Soviel Kultur macht Hunger, eine finnisch-italienische Lasagne lieferte die benötigten Stoffe.

In der Nähe fand ein Poetryslam statt, zum Glück auf englisch und als Bettmümpfeli erhielt ich von einer bezaubernden jungen Frau ihre Einladung.

So ging ich zufrieden und glücklich nach einem sehr langen Tag ins Bett und träumte wild.

Das Wetter ist weiterhin sehr angenehm bei leichtem Schneefall und -10Grad, was einen winterlichen Eindruck in Helsinki hinterliess.

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