Die Temperaturen wurden winterlich, der Gegenwind aus Nordost strammer. Dies führte dazu, dass der Supercharger in Polen plötzlich ausserhalb der Reichweite erschien. Mit 45km/h überhand und ausgeschalteter Heizung schaffte es der Wagen doch noch mit etwas Minus in der Batterie.
In Breslau angekommen funktionierte die Ladung im Hotel nicht, ebenso die Kreditkarte und das Internet. Zum Glück kümmerten sich die beiden Receptionisten rührend während Stunden darum, bis der Wagen laden konnte. Ich lud meine Batterien mit fettriefenden Dumplins mit unerklärbarer Füllung, welche die ganze Nacht im Magen lagen.

Ein Striplokal wollte ich auch nicht besuchen, trotz mehrfacher Aufforderung auf der Strasse.





Ei der Daus! Das wäre ja schon ein Unglück gewesen, wenn Dir bereits am zweiten Tag der Pfus ausgeht. Aber einen Teslathomas oder Thomastesla foppt man nicht so schnell. Oder wie der Pole sagt: „Elektryka prąd nie tyka“.
Gute Fahrt und genug Strom unter dem Sitz weiterhin!
Zum Glück habe ich einen langen Pfuus und bin des Polnisch nicht mächtig. Dies bringt viel Gelassenheit und meist weiterfahrende Lösungen mit sich. Ich bin auch gespannt, wie es weiterkutscht mit dem betagten Gefährt.
Nun ist er also ausgeflogen
Die Kälte-Sehnsucht hat ihn bewogen
Die lange Fahrt gen Norden
Daheim wohl fast zu warm geworden
Den Tesla mit genug Strom kannst versorgen
Für die Schönheiten der Reise hast bei uns geworben
Geniess die Fahrt und all die schönen Dinge in der Ferne
Fernab von wohlig warmer Wärme
Weisse Landschaft und im Schlaf die Flora und Fauna
Doch es wärmt auch Glühwein oder Sauna
So hofft der Startplatz hier ganz fest
Dass irgendwann dein Ziel wird sein das „alte Nest“
Liebe Frau Dramaturga, schön sie wieder hier zu lesen, danke vielmals.