Der Sturm Gyda vom Atlantik kommend wurde angekündigt, es ist Zeit in Oslo bei schönstem Sonnenschein und milden 7 Grad aufzubrechen. Die Fahrt soll über Røros nach Trondheim führen. Die Idee, die Atlantic Road (No time to die) zu befahren verwarf ich, Angesicht der Sturm- und Niederschlagsprogmosen. Der Blauwal würde in gewissen Situationen seinem Namen wohl eher schwimmend als tauchend gerecht. Buchstäblich die Ruhe vor dem ⛈ ließ mich die ersten 100km sonnigen Gemütes nordwärts steuern. Zuerst noch rasch ein Update eingespielt, das hoffentlich die ärgsten Bugs aus dem Weihnachtsüberraschungsupdate ausbügelt. Unverständlich, seit Jahren mit dem Tesla unterwegs, wie schäbig neu ausgerollte Updates aktuell getestet werden, wieviele Fehler sie bei der Auslieferung enthalten: Abstürze der Displays während der Fahrt, essentielle Funktionen, die fehlen, stockende Musikwiedergabe etc. Elon, das könnt ihr besser.



Plötzlich begann es zu regnen, die Temperatur sank vom 7 auf 0 Grad, tja eine nicht ganz bewährte Kombination auf der Straße. Danach viel Schnee. Zuerst wenig.





Nun nach dieser anstrengenden Schlittelfahrt rasch ins Bett und morgen ist alles besser – denkste. Träumen darf man ja.

Schnee und Winter sind da, wie Du es Dir erhofft hast. Jetzt heisst es noch ankommen und das Überwintern kann beginnen!
Mir scheint, es geht Dir wie Katherine May: „In mir steckt so etwas wie eine boreale Wanderlust, ein Drang hin zum nördlichsten Punkt der Erde, dem Eis entgegen. Ich habe das Gefühl, in der Kälte klarer denken zu können. […] Ich empfinde den Norden als sehr pragmatisch. Wie er sich auf die jahreszeitlichen Schwankungen vorbereitet, wie er durchhält. Ich liebe die Umwälzungen, die jeder Winter mit sich bringt.“
Nun, zumindest auf der Strasse mögest Du von den Umwälzungen verschont bleiben… Gute Fahrt weiterhin.